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Eine Reihe von Voraussetzungen gehören zu einer optimalen Erfüllung von Public-Relations-Aktivitäten.

Manager glauben nicht an den Mehrwert der IT

Die IT macht Unternehmen erfolgreicher - glauben zumindest die meisten IT-Entscheider. Führungskräfte aus anderen Abteilungen sehen das allerdings anders, wie eine weltweite Befragung von McKinsey zeigt. Die CIOs müssen ihren Kollegen demnach erst noch beweisen, dass die IT Mehrwert beisteuern kann.

So sind 43 Prozent der befragten CIOs und CTOs der Meinung, dass automatisierte Prozesse das operative Geschäft effektiver machen. Die Fachbereichsleiter sind da allerdings anderer Auffassung: Von ihnen würden nur 29 Prozent zu diesem Mittel greifen. Sie setzen vor allem auf Skaleneffekte und versuchen Überkapazitäten abzubauen.


Etwa, dass das Unternehmen über einen verbindlichen Orientierungsrahmen verfügt — mit ausformulierter Zielsetzung auf der Basis der Unternehmenspolitik. Auch, dass die Effekte aus der Umwelt wie diejenigen auf die Umwelt ständig berücksichtigt werden und dass man Probleme dank intelligenter Umweltsbeobachtung, dank konsequenter Marktbeobachtung und dank Auswertung interner Vorgänge frühzeitig erkennt.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der generellen Frage nach technischer Innovation: 79 Prozent der IT-Entscheider denken, dass durch den Einsatz neuer Technik Profite gesteigert werden können. Von den Kollegen aus den anderen Fachbereichen denken dies immerhin acht Prozent weniger.

 

IT-Entscheider und Manager aus dem operativen Geschäft haben unterschiedliche Rezepte für die Steigerung der Profite. (Grafik: McKinsey)
IT-Entscheider und Manager aus dem operativen Geschäft haben unterschiedliche Rezepte für die Steigerung der Profite. 

 

Offenbar, das schlussfolgern die McKinsey-Berater aus diesen Ergebnissen, herrscht in den Unternehmen einige Frustration über den Wertbeitrag der IT. Den Führungskräften aus dem operativen Geschäft liegen immer noch IT-Projekte im Magen, die hinter den Erwartungen zurück geblieben sind, weil Prozesse nicht angepasst und Mitarbeiter nicht entsprechend geschult wurden.

Ein anderer Grund für die Technikmüdigkeit: Firmen geben in der Regel 80 bis 90 Prozent der IT-Budgets für den laufenden Betrieb und Unterhaltskosten aus. Nur der klägliche Rest fließt in Projekte, die den Mehrwert für das Unternehmen sichtbar steigern.

Manager aus dem operativen Geschäft neigen deshalb dazu, die positiven Effekte der IT zu übersehen. Die CIOs müssen deshalb lernen, den Wert der IT im Unternehmen besser zu kommunizieren. Außerdem sollten sie an der Kostentransparenz der IT-Services arbeiten. Zum Beispiel, indem sie standardisierte IT-Produkte auflegen, die Fachabteilungen dann zu einem festen Preis einkaufen.

 

IT-Entscheidern fehlt der Blick fürs große Ganze

Außerdem sollten sich die CIOs von ihrer Technikfixierung lösen. Den McKinsey-Beratern zufolge sind sie noch zu sehr auf die Automatisierung von Prozessen konzentriert. Optionen wie Outsourcing oder Offshoring tauchen zu selten auf ihrer Agenda auf.

 

CIOs und CTOs sorgen sich vor allem um die Rekrutierung. (Grafik: McKinsey)
CIOs und CTOs sorgen sich vor allem um die Rekrutierung. 

 

Möglicherweise können die IT-Entscheider durch solche Schritte auch das für sie größte Problem lösen: Die hohen Kosten für IT-Fachkräfte. Drei Viertel der CIOs glauben, dass dadurch das Wachstum ihres Unternehmens in den nächsten fünf Jahren am stärksten beeinträchtigt wird.

Neben den Sorgen um die Rekrutierung qualifizierten Personals beschäftigt die CIOs das Wachstum ihrer Unternehmen um. Für jeden Vierten ist das die größte Herausforderung, die er in den nächsten fünf Jahren meistern muss.

Die Untersuchung beruht auf einer weltweiten Befragung von 9.300 Führungskräften, die McKinsey im März dieses Jahres durchgeführt hat. Von den Befragten arbeiten 266 als CIO beziehungsweise CTO. Zwei Drittel der IT-Entscheider arbeitet in Betrieben mit einem Jahresumsatz von mehr als 10 Millionen US-Dollar.

Es ist wichtiger und zugleich schwieriger geworden, das Image eines Unternehmens effektiv nach außen zu kommunizieren. Die Corporate Identity eines Unternehmens sei keinesfalls etwas Unantastbares, sie müsse vielmehr auf höchster Ebene mit besonderer Sorgfalt gemanagt werden. Hier sind Beispiele dafür angeführt, wie durch sinnvolles Vorgehen ein Unternehmen in neue Bahnen gelenkt und damit seine Fähigkeit verbessert werden kann, sich zu finanzieren, neue Kunden zu akquirieren, sich gegen Übernahmegebote zu schützen, neue Führungskräfte zu finden und darüber hinauspositive Effekte für das Marketing zu erzielen.

 

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