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Partner-Datenbank

Partner-Datenbank

Eine Partner-Datenbank ist in einem Unternehmen einmal abgebildet.

Jeder, der mit den Daten dazu arbeitet, greift auf den selben Bestand und Aktualität zu. Dubletten sind nicht erlaubt. Saubere Kundendaten sind die Basis für das Geschäft.

Kennen Sie die Kosten für Dubletten. Wie reagieren Sie, wenn man Ihnen dieselbe Post mehrfach zuschickt? Der Kunde ist verärgert und verliert das Interesse.

Inzwischen können es sich Unternehmen nicht mehr leisten, ihre Kunden nachlässig oder schlecht zu behandeln. Kundenzufriedenheit wird immer mehr zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil - was könnte auch Altkunden besser gewogen machen und neue Kunden in den Bann ziehen als ein hohes Maß an eingelösten Kundenversprechen. Welche Dinge aber gefallen oder mißfallen den Kunden, und was erwarten diese generell bei der Geschäftsbeziehung? Kundenzufriedenheit richtig managen und messen passiert auf der Basis von hoher Datenqualität. Diese Qualität kommt von Ihrer Partner-Datenbank.

 

Das Produkt Partner Management PM ist die Grundlage für den Aufbau einer Partnerdatenbank.

Es besteht im Wesentlichen aus den zwei Komponenten

* Datenbank und

* PM-Services. 

 

Die Datenbank ermöglicht die Speicherung von Partnerdaten, Adressen, Zahlungsverbindungen, IBAN, Versichertennummer, Geschäftsbeziehungen/Rollen. Sie enthält im weiteren Hilfstabellen für Typisierung, Historisierung, Haushaltssicht etc. So kann die Versichertennummer für jeden VN gespeichert werden und die Hauptwohnsitzadresse für die Meldungen ans Finanzamt.

Jede/r natürliche oder juristische Person/Partner wird nur einmal erfasst und gespeichert.

Dubletten werden nicht zugelassen. Damit ist die Kundenbasis geschaffen und doppelte Korrespondenzen, Adresspflege usw. fallen weg. Es wird über die Haushaltsicht eine Verknüpfung von natürlichen Personen zueinander in einem Haushalt lebend abgebildet. Für juristische Partnerdaten wird eine Beteiligung, Konzernverbindung abgebildet und die natürlichen Partner als Mitarbeiter, Geschäftsführer, Vorstand usw. abgebildet. Damit kann man immer eine komplette Zugehörigkeit und ein Gesamtbild darstellen.

Die PM-Services sind Programme, die als Service-Konstrukte zwecks Abfrage und Veränderung der Datenbank dienen. Die Read-Services liefern die Daten in weitgehend denormalisierter Form, ebenso nehmen die Update-Services die Daten in denormalisierter Form entgegen. Anhand der übergebenen Daten wird in den meisten Tabellen durch die Services eine Historisierung vorgenommen. 

Deutsche Firmen investieren mehr in Datenerhebung

Inkonsistente Kundendaten sorgen für Verluste
Die IT-gestützte Analyse des Kundenverhaltens ist für viele Unternehmen ein unverzichtbares Mittel für den Geschäftserfolg. Allerdings hapert es in den allermeisten Betrieben an der Qualität der erhobenen Informationen, wie eine Studie des Marktforschers Dynamic Markets zeigt. Noch nicht einmal jedes fünfte Unternehmen verfügt demnach über eine integere Datenbasis.
86 Prozent der befragten Unternehmen räumten ein, dass die Qualität ihrer Kundendaten nicht genügt, um daraus 100 Prozent verlässliche Aus- und Vorhersagen über das Kundenverhalten zu generieren. Fünf Prozent gaben an, dass sie überhaupt nicht wüssten, in welchem Zustand ihre Kundendaten sind. Das Ergebnis überrascht, da gleichzeitig drei Viertel der Studienteilnehmer angaben, dass schlechte Kundenanalysen langfristig zu Umsatzeinbußen führen. Die Marktforscher schätzen diesen potenziellen Verlust auf sechs Prozent.
 
Die Sorge um den Ruf des Unternehmens und mögliche finanzielle Einbußen treiben die Firmen beim Thema Datenqualität um.
Die Sorge um den Ruf des Unternehmens und mögliche finanzielle Einbußen treiben die Firmen beim Thema Datenqualität um.

 

Rund zwei Drittel (58 Prozent) sind der Meinung, dass aussagekräftige und verlässliche Kundendaten dazu beitragen können, den Ruf des Unternehmens zu stärken. Rund die Hälfte verspricht sich durch solche Informationen Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen. Für immerhin ein Drittel spielen auch gesetzliche Vorgaben eine entscheidende Rolle beim Wunsch nach konsistenten Kundendaten. Nur wenig mehr (36 Prozent) können von sich sagen, dass ihr Umgang mit den sensiblen Daten voll und ganz den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Deutsche Firmen vorbildlich
Besonders sensibel für die Thematik sind Unternehmen aus Deutschland: 86 Prozent befürchten, dass schlecht gepflegte Kundendaten zu Verlusten führen können. Entsprechend sind die deutschen Firmen, gemeinsam mit solchen aus Singapur und Frankreich, am vorbildlichsten im Umgang mit den wertvollen Informationen. In diesen Ländern liegt der Anteil der Firmen, die angaben absolut verlässliche Kundendaten zu erheben, am höchsten.
 
 
Vor allem Zeit- und Budgetprobleme behindern die konsistente Datenpflege.
Vor allem Zeit- und Budgetprobleme behindern die konsistente Datenpflege.

 
Hauptgründe für die schludrigen Daten sind aus Sicht der befragten Betriebe ein Mangel an Zeit, internen Ressourcen und verfügbarem Budget. Die Analysten machen außerdem die meist unklare Verantwortung von Zuständigkeiten für die Inkonsistenz der Kundendaten verantwortlich. Im Durchschnitt sind in den Unternehmen drei verschiedene Personen für das Management der Datenbanken zuständig. Nur in jedem zehnten Betrieb wurde ein Verantwortlicher ernannt. Bei zwei Prozent gibt es überhaupt keine Zuordnung.
Nachholbedarf sehen die Analysten auch bei internen Management Practices. So hat noch nicht einmal die Hälfte der Betriebe ihre Belegschaft für das Thema Qualität der Daten sensibilisieren können. Nur bei einem Drittel gibt es schriftlich fixierte Leitlinien zur Pflege der Kundendaten. Gerade einmal in jedem fünften Unternehmen kam die Angelegenheit in den vergangenen drei Jahren zumindest einmal auf Vorstandsebene zu Sprache.
 
  © 2004 Lantenhammer Consulting