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Restschuld-, Restkredit-, Ratenkreditlversicherung, credit life, payment protection

Risiken minimieren. Freiräume schaffen.


Neue Risiken maßgeschneidert absichern – mit Hilfe von Lantenhammer UB.


Die zunehmende Unsicherheit, den regelmäßigen Zahlungsverpflichtungen des täglichen Lebens auch längerfristig nachkommen zu können, hat den Weg bereitet für eine relativ neue Form der Zahlungsabsicherung:

Mit der sogenannten payment protection sichern die Konsumenten regelmäßige Zahlungen wie Miete, Energie- oder Telekommunikationsrechnungen gegen prekäre Situationen - Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit - ab.

Im Idealfall entsteht so eine win-win-Situation – der Kunde profitiert von der Abfederung erheblicher finanzieller Risiken durch kleine Beiträge, während der Anbieter nicht nur das Ausfallrisiko minimiert, sondern payment protection auch zur Kundenbindung und im Marketing einsetzen kann.

Zwei Voraussetzungen sind jedoch unabdingbar für ein erfolgreiches payment protection Modell: eine individuelle Anpassung an Produkt, Anbieter und Kunden sowie eine schlanke IT-Lösung, mit der sich ein stetiger Fluss von kleinen Zahlungen höchst effizient verwalten lässt.

Lantenhammer UB bietet Ihnen Unterstützung bei der Konzeption, Entwicklung und Verwaltung einer auf Ihr Produkt und ihren Kundenstamm maßgeschneiderten payment protection Lösung.
Mit unserer schlanken und äußerst anpassungsfähigen Verwaltungs- und Informationssoftware LIM (Lantenhammer Insurance Management) liefern wir Ihnen zudem die optimale IT-Lösung für eine flexible und effiziente Verwaltung der payment protection Produkte.


Im Finanz- und Versicherungsgeschäft ist der Kosten-Ertrags-Druck traditionell sehr hoch. Die Banken und Versicherungsunternehmen stehen vor der Notwendigkeit, die Prozesseffizienz zu steigern und gleichzeitig die Qualität zu erhöhen. Eine mögliche Lösung ist die Standardisierung und Automatisierung der Bearbeitung. Damit verbundene Kostensenkungen sowie die schnelle Zusage sind zu Erfolgsfaktoren für den Vertrieb geworden.


Versicherung und Finanzierung, insbesondere Cross-Selling, wird als attraktiver Markt und wollen das Geschäft forcieren. Neue Produkte, die Konzentration der Bearbeitung in einer Einheit, die Implementierung von IT-Schnittstellen zwischen Vertrieb und Backoffice und moderne IT-Systeme sollen dazu beitragen.


Fixkosten müssen reduziert werden, ohne die Qualität der Leistungserbringung zu beeinträchtigen. In dieser Situation rückt bei Finanzdienstleistern verstärkt die Option in den Fokus, Prozesse komplett oder teilweise an einen Servicepartner auszulagern.

 

Service als Treiber der Industrialisierung

Das Thema Industrialisierung hat sich im Laufe der vergangenen Jahre im Finanz- und Versicherungsbereich etabliert und stellt seit langem keinen Selbstzweck mehr dar, sondern ist ein elementarer Baustein zur Gestaltung einer zukunftsfähigen und effizienten Verwaltungsorganisation mit flexiblen Strukturen.


Service-Dienstleister im Finanzbereich haben hauptsächlich die Übernahme der vollständigen Bearbeitung übernommen. Der Fokus lag dabei auf der konsequenten Industrialisierung der Prozessschritte. Industrialisierung bedeutet dabei, dass nicht ein Sachbearbeiter alle Prozessschritte eines Vorgangs vollumfänglich abarbeitet, sondern der Gesamtprozess parallelisiert wird: Spezialisierte Mitarbeiter sind dabei für genau definierte Teilprozesse zuständig, wie Antrag, Schadenbearbeitung, Kredit, ….
Durch dieses Parallel-Processing und die Spezialisierung wird die Effizienz in jedem Prozessschritt erhöht. Gleichzeitig lässt sich die Mitarbeiterqualifizierung je Prozessschritt eindeutig festlegen. Dadurch müssen die Dienstleister auch Ihr Systeme anpassen und miteinander vernetzen. Der Finanzierungsantrag muss parallel mit der Versicherungsanfrage zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen – damit werden auch die Zinsen und Konditionen festgelegt.


Verträge nehmen wechselseitig aufeinander Bezug

Neben dem Outsourcing gesamter Bereiche bieten Servicer verstärkt auch einzelne Bausteine in der Wertschöpfungskette als Dienstleistung an. Neben den fachlichen und organisatorischen Aspekten spielt die IT eine wichtige Rolle für die Prozesse. Die IT-Lösung muss zwischen horizontaler und vertikaler Integration unterstützen können, d.h. zugekaufte oder outgesourcte Produkte, Aufgaben müssen in die IT-Verwaltung einfach integrierbar sein. Von horizontaler Integration spricht man, wenn die Software sich am Prozess ausrichtet. Eine vertikale Integration liegt vor, wenn die Ausrichtung am Produkt erfolgt.


Endkunden werden immer anspruchsvoller. Der Wettbewerb nimmt immer mehr zu. Das Neukundengeschäft ist maßgeblich durch einen Verdrängungswettbewerb geprägt. Deshalb muss man sich am Markt differenzieren können, auf geänderte Anforderungen schnell reagieren und eine kurze Time to Market neuer Produkte sicherstellen.


Diese Aspekte spielen eine große Rolle bei der Zusammenarbeit zwischen POS, Bank, Zulieferer und Servicer. Gewinner sind die Best Practice mit guten Konditionen dem Kunden bieten können. Die Wertschöpfungskette wird immer länger und aufwendiger, aber der Kunde erwartet immer einfachere Usability und schnellere Service-Umsetzung.


• Vernetzung des Vertriebs, der Vertriebsplattformen und weiteren Service-Partnern mit den backoffice-Systemen online, z.B. von Anfrage bis Schadensbearbeitung
• Call-Center als Kunden-Service-Center, d.h. 1 Kundensicht auf alle Verträge, Vorgänge, Stati
• IT-gestützte Kaufentscheidungen auf Scoring-Basis: Scoring-Module werden mit den entscheidungsrelevanten Daten versorgt und lösen automatische Folgeprozesse aus, z.B. nächste Stufe, Briefschreibung, Bestätigung, …
• Automatisierung von Prozessen, z.B. erstellen von Prolongationsangeboten, Schufa-Anfragen oder einholen von Dokumenten
• Papierlose Bearbeitung = ELA elektronische Akte, für eine permanente Verfügbarkeit, die webbasiert überall abrufbar und Mehrfachzugriffe und Historisierung ermöglicht
• workflow-gesteuerte Bearbeitung , z.B. Experten für konkrete Aufgaben, Qualitätssicherung und schnellere Bearbeitung



BGH Urteil vom 15.12.2009 AZ: XIZR45/09

Wirtschaftliche Einheit und Darlehen dienen der Finanzierung der Restschuldversicherung


Der BGH hat entschieden, dass der Darlehensvertrag und die Restschuldversicherungsvertrag verbundene Geschäfte sind, weil das Darlehen teilweise der Finanzierung der Restschuldversicherung dient und beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden. Hierfür ist maßgeblich, dass beide Verträge wechselseitig aufeinander Bezug nehmen, dass der Darlehensvertrag die teilweise Verwendung des Darlehens zur Bezahlung der Versicherungsprämie vorsieht und dass den Beklagten die freie Verfügungsmöglichkeit über den unmittelbar an die Versicherungsgesellschaft gezahlten Teil des Darlehens genommen ist. Die Wirksamkeit des Restschuldversicherungsvertrages war zudem vom Zustandekommen des Darlehensvertrages abhängig. Die Versicherungsgesellschaft wird im Darlehensvertrag als "Partner" der Klägerin bezeichnet.